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mapaAuf dieser Wanderung werden wir uns, im Gegensatz zu 2009, für die letzten beiden Wochen dem französichen Jakobsweg anschliessen, in Astorga endet  die "Ruta de la Plata", der Silberweg, und wir erkunden die, für uns, neue und ebenso wunderschöne Variante des wohl meist bekannten Jakobsweges, den "Camino Francés".
Etwas anders wird diesmal auch das Tempo unserer Wanderung verlaufen, wir werden uns dem gemässigten, gleichmässigen Schritt der Esel anpassen, die uns begleiten. Denn am Camino 2011, sind die Esel die wichtigsten Protagonisten!
Die gesamte Strecke beträgt knapp 1000 Kilometer, die wir in sechs Wochen zurücklegen werden, wir werden also durchschnittlich 23,6 kilometer am Tag laufen. Manche Wochen sind etwas kürzer und leichter zu wandern, wogegen andere eine grössere Herausforderung darstellen, je nach Zeit und Kondition, könnt Ihr Euch eine, oder mehrere Wochen aussuchen. Schön und interessant sind sie alle. Hierzu die Beschreibung der Strecke:
 Woche 1 - von Sevilla nach Zafra
Diese Woche folgen wir dem Camino de la Plata, der "Silberstraße", quer durch das nördliche Andalusien in die Extremadura. Nachdem wir die Vororte von Sevilla hinter uns gelassen haben, passieren wir die Ruinen von Italica - ein sanfter Einstieg am ersten Tag bis Guillena. Von dort führt uns der Weg durch liebliche Landschaften, bis er die Hügel der Sierra Morena erklimmt. Zwischen Almaden und Jara sind nur hüglige, bewaldete Wiesen. Ein steiler Weg führt hoch zu Monasterio, dann geht es wieder über hügeliges Land mit Steinmauern und  Viehweiden. Der letzte Abschnitt bis zur mittelalterlichen Stadt Zafra beschließt eine der leichtesten Etappen.
 Schwierigkeitsgrad: mittel
 Tag

Wo-Tag

Datum  Strecke Terrain km Höhenm.
 1 Sa 19-03-2011 Sevilla - Guillena eben 22,7 10
 2 So

 20-03-2011

 Guillena - Castilblanco de los Arroyos leichter Anstieg 17,5 350
 3 Mo 21-03-2011 Castilblanco - Almedén de la Plata flach, dann steiler 29,3 100
 4 Di 22-03-2011 Almedén de la Plata - Real de la Jara hügelig 16,1 200
 5 Mi 23-03-2011 Real de la Jara - Monasterio flach, dann steiler 20,4 300
 6 Do 24-03-2011 Monasterio - Calzadilla de los Barros eben 27,9 50
 7 Fr 25-03-2011 Calzadilla de los Barros - Zafra eben 18,6 50

 Gesamte km/hm für die 1. Woche

 153 
 
 Woche 2 - von Zafra nach Cáseres
Eine eher einfache Woche mit der kürzesten Distanz überhaupt. Ausgangspunkt ist die wenig bekannte historische Stadt Zafra. Die ersten beiden Tage führen durch flache Weinberge und Ackerland. Dann geht es hinunter in die römische Stadt Merida, voll von sehenswerten römische Ruinen. Zeit für Besichtigungen ist eingeplant! Nach Merida steigt die Route durch Wald und über Wiesen an bis Alcuescar. Über offeneres Terrain geht es nach einem kurzen steilen Anstieg zur majestätischen Stadt Cáseres mit ihrem mittelalterlichen Zentrum. Diese Woche ist sicher die interessanteste für Liebhaber alter Städte und historischer Ruinen.
 Schwierigkeitsgrad: mittel
 Tag Wo-Tag Datum Strecke Terrain km Höhenm.
 8 Sa 26-03-2011 Zafra - Villafranca de los Barros eben 19,5 50
 9 So 27-03-2011 Villafranca - Torremejía eben 27,6 50
 10 Mo 28-03-2011 Torremejía - Mérida abfallend 16,4 10
 11 Di 29-03-2011 Mérida - Aljucén eben 16,3 100
 12 Mi 30-03-2011 Aljucén - Alcuéscar leichter Anstieg 20,8 300
 13 Do 31-03-2011 Alcuéscar - Valdesalor eben  26,6 50
 14 Fr 01-04-2011 Valdesalor - Casar de Cáceres leichter Anstieg 22,9 150

 Gesamte km/hm für die 2. Woche

 150,1 
 
 Woche 3 - von Cáseres nach San Pedro de Rozados
Die Woche für die ausdauernden Wanderer! Einige der längsten Tagesetappen erwarten uns wie auch die höchsten Gesamtkilometer in einer Woche. Der Lohn für die Mühen ist eine weitläufige, wunderschöne Landschaft mit Fernblick bis zu den Grados-Bergen. Ausgangspunkt ist die mittelalterliche Stadt Cáseres. Die erste Route führt uns entlang des ausgedehnten Alcantara-Stausees. Nach Canaveral geht es auf einem Trampelpfad eine Hügelkette mit herrlichem Weideland entlang, bis wir auf die Stadtmauern von Galisteo stoßen. Der nächste Abschnitt beinhaltet den römischen Triumphbogen von Caparra und eine 40 km lange Wanderung ohne ein einziges Dorf. Nach dem Aufstieg zum Montemajor (= großer Berg) folgt eine Durchquerung von bewaldeten Tälern, bevor die höchste Erhebung bei 1100 m erreicht wird. Die Wanderung dieser Woche endet 25 km vor Salamanca.
 Schwierigkeitsgrad: anstrengend
 TagWo-Tag  Datum Strecke Terrain km Höhenm.
 15 Sa 02-04-2011 Casar de Cáceres - Embalse de Alcántara eben 22  50 
 16 So 03-04-2011 Embalse de Alcántara - Grimaldo eben, dann steiler 19,6  350
 17 Mo 04-04-2011 Grimaldo - Carcaboso hügelig 30,8 100
 18 Di 05-04-2011 Carcaboso - Jarilla ansteigend19,5  200
 19 Mi 06-04-2011 Jarilla - Baños de Montemayor eben, dann steiler 28,5 350
 20 Do 07-04-2011 Baños - Fuenteroble de Salvatierra hügelig 32,9 800
 21 Fr 08-04-2011 Fuenteroble - San Pedro de Rozados eben, steil auf und ab 28,3 200

 Gesamte km/hm für die 3. Woche

 181,6 
 
 Woche 4 - von San Pedro de Rozados nach Alija del Infantado
Ein ebener Spaziergang durch Salamanca und Zamora, bevor wir Kurs auf die Randgebiete der Provinz von Zamora nehmen. Am ersten Tag erkunden wir das historische Zentrum Salamancas. Die nächsten zwei Tage durchqueren wir offenes Land, bevor wir die kleine, romanisch erbaute Stadt Zamora erreichen, ein architektonisches Juwel. Wir wandern in der nächsten Etappe wieder über offenes Land. Der Letzte Teil des Weges verläßt die Silberstraße in Richtung Astorga und schliesst sich dem "Camino Francés", der französischen Route an.
 Schwierigkeitsgrad: anstrengend
 TagWo-Tag  Datum Strecke Terrain km Höhenm.
 22 Sa 09-04-2011 San Pedro de Rozados - Salamanca leichter Abstieg 23,6 50 
 23 So 10-04-2011 Salamanca - El Cubo de la Tierrra del Vino eben 36,4 100
 24 Mo 11-04-2011 El Cubo - Zamora eben 32 50
 25 Di 12-04-2011 Zamora - Montamarta eben 19,7 100
 26 Mi 13-04-2011 Montamarta - Granja de Moreruela eben 23 100
 27 Do 14-04-2011 Granja de Moreruela - Benavente hügelig 25 50
 28 Fr 15-04-2011 Benavente - Alija del Infantado eben, leichter Anstieg 24 50

 Gesamte km/hm für die 4.Woche

 183,7 
 
 Woche 5 - von Alija del Infantado nach Laguna de Castilla

Wir beginnen die Woche entlang des Jamuz Flusses in Richtung La Bañeza, eine Handelsstadt am Ufer des Duerna. In Astorga endet nach 705 Kilometern die Vía de la Plata, der wir seit Sevilla gefolgt sind, und verbindet sich mit  dem Französischen Weg. Nach einer Unzahl zurückgelegter Entfernung über Fußwege, Pfade, Straßen und alten Römerstrassen, die seinerzeit als römische Wege Nummer IX, XXIII, XXIV und XXVI bekannt waren, wenden wir nun unseren Blick zum Französischen Weg, der von den Bergen von León, durch den Maragatería eindringt. Der Französische Weg erreicht seinen höchsten Punkt neben dem auf einen Steinhügel gesetzten Kreuz "Cruz de Ferro", in 1.500 Metern Höhe. "Der Berg erreicht den Jakobsweg". An den Anstieg nach O'Cebreiro erinnert man sich bestimmt später immer wieder. In dieser Steigung lässt man das Land Castilla y León hinter sich, und erreicht Galizien, genaugenommen, wenn man die Pfarrkirche von O Cebreiro betritt.

 

 Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll
 Tag Wo-Tag Datum Strecke Terrain km Höhenm.
 29 Sa 16-04-2011 Alija del Infantado- La Bañeza eben 20,5 50
 30 So 17-04-2011 La Bañeza - Murias de Rechivaldo eben 29 170
 31 Mo 18-04-2011 Murias de Rechivaldo - Rabanal del Camino leichter Anstieg 15,5 270
 32 Di 19-04-2011 Rabanal del Camino - El Acebo leichter Anstieg 16,7 300
 33 Mi 20-04-2011 El Acebo - Ponferrada Abstieg 16 620
 34 Do 21-04-2011 Ponferrada - Villafranca del Bierzo abfallend 22.4

 30

 35 Fr 22-04-2011 Villafranca del Bierzo - Laguna de Castilla flach 26,2 796

Gesamte km/hm für die 5. Woche

 146,3 
 
 Woche 6 - von Laguna de Castilla nach Santiago de Compostela

Der Weg erreicht die höchsten Gebiete Galiziens an den Flanken des Berges Monte Area und streift noch die Böschungen des Alto do Poio. Von Tricastela aus gibt es zwei Möglichkeiten um nach Sarria zu gelangen: Der südliche und längere Weg kommt an dem berühmten Benediktinerkloster von Samos vorbei und zieht weiter an den dicht bewachsenen Ufern des Oribio Flusses; der andere verläuft nördlich von San Xil und durchquert hübsche mit Eichen und Kastanienbäumen gesäumte Gebiete. Die Route duchdringt die Grenzen der Provinz Lugo und erreicht A Coruña über das Dorf O Coto; besucht Leboreiro und Pulpera Melide, wo sie sich mit einem weiteren Jakobsweg, dem sogenannten "Primitiven Weg" verbindet, und führt durch zauberhafte Landschaften, von den Ufern des Flusses Catasol bis nach Ribadixo da Baixa und Arúza, wo er sich wiederum mit dem nördlichen Jakobsweg verbindet. Der grosse Platz "Plaza del Obradoiro" ist das Ende und der Anfang des Camino.

 Schwierigkeitsgrad: mittel
 Tag Wo-Tag Datum Strecke Terrain km Höhenm.
 36 Sa 23-04-2011 Laguna de Castilla - Triacastela ansteigend, dann abfallend 23,1 673
 37 So 24-04-2011 Triacastela - Barbadelo hügelig 28,9 200
 38 Mo 25-04-2011 Barbadelo - Gonzar flach 26,2 67
 39 Di 26-04-2011 Gonzar - Melide flach 31,3 150
 40 Mi 27-04-2011 Melide - O Pedrouzo flach 32,7 66
 41 Do 28-04-2011 O Pedrouzo - Monte do Gozo flach 15,7 40
 42 Fr 29-04-2011 Monte de Gozo - Santiago - Monte do Gozo flach 8,8 10 

 Gesamte km/hm für die 6. Woche

 166,7 

TOTAL km

 981,4 

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