A- Meistens in Pilger-Herbergen, manchmal auch in Gästehäusern, je nach Verfügbarkeit, in einigen wenigen Orten, wo nichts anderes zur Verfügung steht, werden wir auf Turnmatten in Sporthallen von Schulen übernachten. Jeder Pilger muss einen Schlafsack mitbringen. Es kann auch in Herbergen manchmal nachts sehr kühl werden.
F – Wo werden die Hunde nachts schlafen?
A- Wir werden, wie in 2009, einen speziell dazu geeigneten Anhänger mit individuellen und sehr bequemen Boxen mitbringen, wo die Hunde sicher und bequem schlafen können. Die Hunde am "Camino 2009" liebten ihren Trailer. Er bietet ihnen Ruhe, Sicherheit, Vertrautheit und Wärme. Ausserdem ist immer jemand bei ihnen, der Hundetrailer ist Teil unseres Camps.
F – Ist es nicht zu weit und anstrengend für die Tiere?
A- Ganz und gar nicht. Wir wählen nur Tiere aus, die dazu geeignet sind, unsere Erfahrung im Jahr 2009 hat uns gezeigt, dass weite Strecken für Hunde und Esel, die dazu geeignet sind, kein Problem sind. Ausserdem hat jeder Hund am sechsten Tag der Wanderung einen Rasttag. Jeden Tag werden also etwa 3 Hunde im Begleitfahrzeug mitfahren und ausruhen. Und bei Bedarf auch mehr, ausserdem wird der gesundheitliche Zustand aller Tiere regelmässig von Tierärzten auf dem Weg kontrolliert.
F – Kann ich meinen eigenen Hund mitbringen? Und wo wird er schlafen?
A- Für Leute, die alle 6 Wochen mitkommen, kein Problem, solange der Hund gesund, fit und geimpft ist. Eine wichtige Vorraussetzung ist natürlich auch, dass der Hund sich mit anderen Hunden versteht. Wenn Ihr nur für eine oder mehrere Wochen mitkommt, bitte unbedingt vorher anfragen! Auch eigene Hunde schlafen im Trailer, da es in fast allen Herbergen verboten ist Hunde mitzubringen. Auch richtig verwöhnte Hunde haben sich in Kürze daran gewöhnt. Es ist für sie besser in ihrem eigenen Bettchen zu schlafen, als jede Nacht wo anders, ausserdem bilden Hund, die zusammen wandern ein Rudel und sind gerne zusammen.
F – Warum muss die Wanderung mit Tieren gemacht werden, würde es nicht ausreichen den Jakobsweg ohne Tiere zu wandern?
A- Das Wohlergehen der Tiere ist der Wichtigste Punkt in diesem Unternehmen. Als Tierschutzverein würden wir nichts tun, was die Tiere in Gefahr bringt. Ohne die Tiere würde die Wanderung ihren Sinn verlieren, denn sie sind die Schlüsselfiguren, es geht schliesslich um sie, gerade auf sie wollen wir aufmerksam machen.
F- Warum können nur 15 Wanderer mitkommen?
A - Aus organisatorischen Gründen. Die Wanderung inkludiert Übernachtungen, in vielen Orten wäre es unmöglich mehr Unterkünfte zu finden. Deshalb kümmern wir uns auch darum, dass uns viele Menschen am Ortsrand empfangen und wir dann in grossen Gruppen durch die Orte und Städte ziehen.
F – Wie kann man unterwegs helfen, wenn man nicht mitwandert?
A – Wir möchten so viele Menschen als möglich auf unserem Weg treffen, Ihr könnt uns unterwegs treffen, wo wir übernachten, uns bei allen organisatorischen Fragen helfen, z.B. Restaurants zu finden, Transportmittel, helfen Sponsoren für die Tiere zu finden, etc... Wenn Ihr uns Eure (e-mail) Adresse mitteilen, wann und wo Ihr uns treffen oder helfen möchtet, setzten wir uns gerne mit Euch in Verbindung. Wir möchten, dass so viel wie möglich Menschen und Tiere uns empfangen, wenn wir in einem Ort ankommen und uns ein Stück zu unserem Camp begleiten. Ruft uns am Tag unserer Ankunf an, wir sagen Euch wo und wann Ihr uns treffen könnt. Mobile Telefon: 699 31 6394.
Q – Wie funktioniert das Sponsern eines Hundes/Esels?
A – Das ist sehr einfach. Auf dem Sponsorshipformular, dass Du auf unserer Webseite findest, kannst Du Dir ein Tier aussuchen und mit dem gewünschten Betrag sponsern. Bitte nicht vergessen im Zahlungszweck den Namen des Hundes/Esels anzugeben! Du kannst auch einen Freundeskreis gründen, der gemeinsam ein Tier sponsert.
F– Wozu wird das Geld benutzt werden?
A – Unsere wichtigste Aufgabe ist Aufklärungsarbeit und Bildung, wir arbeiten daran Tierschutz als Unterrichtsfach in Schulen unterzubringen. Alle Gelder sind für die Verwirklichung dieses schönen, aber aufwändigen Projektes bestimmt. Nur so können wir eine bleibende Veränderung hervorrufen!
F – Falls ich bei der Wanderung über den südlichen Jaklobsweg mitmache, stellt ihr mir einen Pilgerpass aus, und wieweit muss ich wandern um ihn zu bekommen?
A – Den Pilgerpass bekommt Ihr von uns. Man muss mindestens 100 Kilometer in Richtung Santiago maschiert sein um die „Compostelana“ zu bekommen. Diese Urkunde erhält man allerdings nur in Santiago de Compostela persönlich, gegen Vorlage des abgestempelten Pilgerpasses. Der Pass selber ist auch ein schönes Souvenir vom Camino, ausserdem verfällt er nicht, und diejenigen, die diesmal nicht bis Santiago mitkommen, können zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Pass weiterwandern.
F – Welche Wetterlage haben wir zu erwarten?
A – Die Wanderung beginnt im Frühling, um die Hitze zu vermeiden, nicht zuletzt auch wegen der Tiere. Aber das Wetter in Spanien ist sehr wechselhaft. In der Gegend um Sevilla können wir schon im März bis zu 28ºC haben. Aber im allgemeinen ist es noch sehr kühl, wir müssen auch damit rechnen, dass es manchmal regnerisch und kalt sein wird. Wir werden wahrscheinlich nie unter 12ºC haben, aber der Regen kann natürlich schon unangenehm sein. Normalerweise regnet es selten mehrere Tage durch und den ganzen Tag lang, selbst an schlimmen Regentagen kommt immer mal die Sonne durch. Es wird Frühling sein, somit werden wir auch viele wunderschöne sonnige und milde Tage haben.
F – Auf welcher Art von Wegen wandern wir?
A – Auf allen möglichen, hauptsächlich auf Wanderwegen inmitten wunderschöner Natur, auf unasphaltierten Strassen, aber auch manchmal lässt es sich auch nicht vermeiden einige Kilometer auf Strassen zu wandern.
F – Ist Essen im Unkostenbeitrag inbegriffen?
A- Wir stellen Frühstück und ein Lunchpacket zur Verfügung, sowie Trinkwasser. Bier oder einige andere Getränke sind zu niedrigen Preisen erhältlich. Abendessen ist nicht inbegriffen, wir fahren gemeinsam zu einem Restaurant, jeder bezahlt seine eigene Rechnung.
F – Was ist im Unkostenbeitrag inbegriffen?
A – Der Wanderführer, Unterkunft, Frühstück und ein Lunchpaket, Trinkwasser, Transport zu einem Restaurant am Abend (Abendessen nicht inbegriffen), Transport von und zu lokalen Bushaltestellen bei Beginn und Ende der Wanderung, Versicherung. Das Ausmass an organisatorischer Arbeit und den damit verbundenen Nebenkosten ist relativ hoch, mit ihrem Beitrag decken wir die gesamten Kosten der Reise, also auch Nebenkosten wie Benzingeld, Verpflegung der Helfer, etc.
F - Wir sind Vegetarier, bietet ihr vegetarische Kost?
A - Ja, wir werden dafür sorgen, dass bei Frühstücksbuffet und Mittagessen genügend vegetarische Kost vorhanden ist, wir bittten aber alle Teilnehmer uns vorher Bescheid zu sagen. Abends gehen wir essen, da kann jeder selber wählen was er essen möchte. In einigen, sehr abgelegenen Ortschaften, wird die Auswahl an vegetarischer Kost allerdings nicht sehr gross sein.
F – Müssen wir unser Gepäck selber tragen?
A – Nein, bitte bringt kleine Gepäcksstücke, keine grossen Koffer, am besten kleine Reisetaschen!!! Die Gepäckstücke werden tagsüber im Hundetrailer mitgeführt, am Abend nimmt es jeder in die Herberge mit. Ihr braucht lediglich Euren Tagesrucksack zu tragen.
F – Inwieweit sind wir für die Tiere verantwortlich mit denen wir gehen?
A – Ihr habt über uns eine Haftpflichtversicherung. Während der Wanderung erwarten wir allerdings von Euch, Euren Hund immer an der Leine zu führen, Ihr müsst auch Wasser für Euren Hund in ihrem Tagesrucksack mitbringen, wir stellen Wasser und Wasserschüsseln zur Verfügung. Wir erwarten auch, dass Ihr Euch um den Tier, mit dem Ihr wandert kümmert, auf seinen Zustand und seine Bedürfnisse achten. Alle Tiere werden regelmässig von Tierärzten angesehen, aber Ihr müsst uns davon in Kenntnis setzen, wenn Ihr an Eurem Tier etwas auffälliges beobachten.
F– Kann ich wählen mit welchem Tier ich laufen möchte?
A – Grundsätzlich ja, suchen wir als Begleiter für die Esel, Leute die alle 6 Wochen mitkommen und Esel- Erfahrung mitbringen, oder zumindest Erfahrung im Umgang mit grossen Tieren, bereit sind sich auf ihren Esel einzulassen, sich von unserem „Eselmann“ unterweisen zu lassen. Wer mit einem Tierheimhund wandern will, sollte uns vorher Bescheid geben, wieviel Erfahrung er/sie mit Hunden hat. Wir bevorzugen aber grundsätzlich vor Ort zu entscheiden, welcher Hund zu wem passt.
F– Warum habt ihr den Jakobsweg gewählt, handelt es sich dabei nicht um einen rein religiösen Akt?
A – Der Jakobsweg ladet uns zur Meditation ein, indem wir unserer tägliche Routine unterbrechen und die damit verbundene Gedankenmühle ausschalten, erreichen wir die einzigartige Möglichkeit unsere eigenen Werte und Wichtigkeiten freier und klarer zu sehen. Unabhängig von Eurer Motivation, religiöser Einstellung und Eurem Glauben, laden wir Euch dazu ein mit uns zu kommen auf diesem spirituellen Pfad. Was uns verbindet ist der gemeinsame Wunsch nach Respekt vor allem Leben.
Wenn Ihr noch mehr Fragen habt, könnt Ihr auch über Skype mit uns telefonieren, unser Skypename ist: El Camino Planeta Animal
Ein ganz wichtiger Punkt ist auch der Respekt vor dem „Camino“, wir respektieren diesen alten, traditionellen Weg und die verschiedenen Leitmotive seiner Pilger. Dies gilt auch für die Herbergen. Es ist uns sehr wichtig auch einen positiven Eindruck zu hinterlassen.














